Horror Street by Roger Kellerhals

Die schwarze Sirene

Dieses blöde Schiff soll endlich fahren! Hallo ich bin Lisa Wilson. Meine Mutter regt sich auf, weil das Schiff nicht fährt. Ich gehe mit meiner Mutter und ein paar alten Seemänner aufs Meer hinaus. Dann geht es los. Ich sah mir gerade ein Heft an, in dem ein Preis verliehen wird, für das gruseligste Foto. Ich nahm meine Fotokamera mit, weil ich den Preis gewinnen wollte. Da lief ein Mädchen vorbei. Ich rufe Sie. Sie kam auch und stellte sich vor. Hallo ich bin Magie Mekfett.

Plötzlich schrieen ein paar Seemänner auf und zeigten ins Wasser. Magie war verschwunden, also ging ich allein schauen. Ein grosser Schatten flog vorbei. Er sah so aus, als ob man einen Vogel und einen Menschen zusammengemixt hätte. Dann war er weg und alle Leute beruhigten sich wieder. Eine viertel Stunde später tauchte Magie wieder auf.

Nach dem Essen gingen alle Leute ausser mir und Magie schlafen. Wir schauten aufs Meer hinaus, doch dann war Magie wieder verschwunden. Ich sah etwas. Eine Gestalt etwa so gross wie Magie. Es flog herum, ich hatte Angst, doch es griff mich nicht an. Irrtum, es stürzte herab und wollte nach mir schnappen. Doch dann merkte ich, dass es nicht mich, sondern die Kamera angriff. Dann verschwand sie so schnell, wie sie sie gekommen war.

Am Morgen war alles normal. Doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich rannte zu meinem Koffer. Dann nahm ich mein Horrormagazin hervor und ging zur Seite 50, wo die Horrortips standen. Denn diese Woche ging es um die schwarze Sirene. Dort stand: schwarze Sirenen sind nicht sehr anders als normale Sirenen. Mit ihrem Gesang locken sie Seefahrer in den Tod. Doch schwarze Sirenen können mit einem Blitz eines Fotoapparates getötet werden. Kein Wunder wollte die Sirenen meinen Fotoapparat zerstören.

Wir hielten bei einem Erzfelsen an. Ich raste los, um sie zu beobachten. Dann fand ich eine Höhle. Ich schaute mich um, weil es in dem Heft stand, dass schwarze Sirenen gerne in Erzhöhlen leben. Ich hatte Recht, auf dem Boden in der Höhle lag sie. Ein Wassertropfen spritzte auf die Sirene und sie wachte auf. Ich war aber schon auf dem Schiff und es ging weiter. Als wir mitten auf dem grossen Meer waren, hörte ich einen Gesang. Er war wunderschön und sanft. Ich schaute mich um und sah wie alle Seemänner der Stimmen zuliefen. Dann flog die Sirene vorbei. Ich nahm meine Kamera und drückte ab. Peng, die Gestallt war tot.

Als wir, ich und meine Mutter aus dem Boot ausstiegen, drückte ich ab und fotografierte noch das Meer. Nichts und wieder nichts, kein Foto ist gruselig. Was ist das? Auf dem letzten Foto war das Meer und oben ganz deutlich eine schwarze Sirene abgebildet.