Horror Street by Roger Kellerhals

Der Werwolfwald

Hei, Tomi! Schick mal den Ball.

Hallo ich bin Tomi Hokins. Wart ihr auch schon in einem Wald? Ich schon, doch seither gehe ich nie, nie wieder in einen Wald.

Es war Herbst, ich fuhr mit meiner Mum und meinem Dad nach Wolfswald. Wir hatten ein kleines Haus in der Nähe des Waldes. Es war normal, in der Nähe des Waldes zu wohnen. Doch diese Stadt war merkwürdig und gefiel mir nicht. In den meisten Läden gab es nur Hähnchen, Schwein, Ente, Kalb und einfach Fleisch. Aber nicht nur Läden, sondern auch die Menschen waren verrückt. Vor allem die Menschen, den sie waren sehr unfreundlich und aggressiv. Stille. Dunkelheit. Es ist Nacht, doch keine normale Nacht, sondern die zweite Nacht vor Vollmond. Um 24 Uhr hörte ich ein Jaulen, ein Wolfsjaulen. Ich sah auf einem Berg einen Wolf. Plötzlich stand er auf, ja er stand auf 2 Beinen. Dann ging ich zurück ins Bett. Am Morgen und am Nachmittag waren die Leute noch merkwürdiger. Die meisten Leute waren sogar ziemlich behaart. Dann spielte ich noch etwas und ging wieder ins Bett. Um zirka 22 Uhr 30 bekam ich eine Gänsehaut, den plötzlich hörte ich einen langen schmerzerfüllten Schrei und danach ein Wolfsgejaule.

Am Vollmond morgen dachte ich, ich spinne, doch dann bekam ich einen schlimmen Verdacht, den ich sah einen Jungen, der war ganz voller Haare und hatte grosse weisse Zähne. Reisszähne, Fleisch, Wolf auf zwei Beinen, aggressiv. Es handelt sich um einen Werwolf! 24 Uhr, Mitternacht, ich schlich aus dem Bett und ging in den Wald. ...Knacks, ein Ast brach. Links, rechts, vorne und hinten, überall waren Werwölfe. Ich war umstellt. Der Mond schien sehr hell, dann fielen Münzen aus meinem Sack. Der Mond reflektierte und die Kreaturen schrieen auf. Einen lauten Knall, einen lauten Schrei und bumm, ich viel aus dem Bett. War das alles nur ein Traum oder Wirklichkeit?

Essen Tomi! Nach dem Essen ging ich in den Wald und sah am Boden ein Loch, wie von einer Explosion und im Loch lagen Geldmünzen.