Horror Street by Roger Kellerhals

Das Labor des Grauens

Tom Allsen, die Hauptperson der Geschichte war ein neugieriger, misstrauischer kleiner Junge mit normalen Eltern (wie man's nimmt). Seine Mutter war Handarbeiterin und deshalb war vieles im Hause Allsen selbst gemacht. Sein Vater war Wissenschaftler und arbeitete an einem Mittel gegen alle Krankheiten. Es war Abend und die Familie Allsen saß am Tisch und genossen gerade das Abendessen. Plötzlich gab es einen Knall und die Familie zuckte zusammen. Doch es war nur eine (normale) Explosion im Labor von Herr Allsen.

Er stand auf und ging um den Schaden zu beheben. Doch als er 30 Minuten später wieder kam, war etwas komisch. Er wollte nicht mehr essen und seine Augen hatten einen bräunlichen Ton angenommen, obwohl seine Augen normalerweise grün waren. Niemand bemerkte es außer Tom. Weil Tom so neugierig ist und ihm in letzter Zeit oft komische Sachen an seinem Vater aufgefallen waren, wollte er am Nachmittag,  wenn sein Vater nicht da war, ins Labor gehen. Tom war noch nie Labor seines Vaters gewesen, denn sein Vater hatte es ihm ausdrücklich verboten.

Im Labor war es ziemlich dunkel, nur eine bläuliche Lampe war in der Mitte des Raumes. Es roch nach alten Pflanzen und am Ende des Raumes war ein Tisch, auf den Tom zuging. Auf dem Tisch waren viele Papiere und Tom begutachtete alles ganz genau. Dann fand er was er gesucht hatte. Ein Papier mit dem Titel: Zutaten und Funktion. Darauf stand, dass das Mittel beendet sei. Forschung 1+. Doch was war das? Klein gedruckt stand da: Nebenwirkungen. Nebenwirkungen? Tom las: die Nebenwirkungen beeinflussen den ganzen Verstand eines Menschen, ausser dem verändert es die Gestaltsform und ist nur aufzuhalten, wenn der Mensch, der von dem Mittel beeinflusst ist, 2 Stunden keinen Tropfen zu sich nimmt.

Tom war erschüttert, doch plötzlich hörte er etwas. Sein Vater kam die Treppe zum Labor runter gelaufen. Tom versteckte sich hinter einem Handgeschnitzten Kasten. Sein Vater öffnet eine Schublade und nahm etwas von dem Mittel zu sich. Mit angsterfülltem Gesicht musste Tom mit ansehen, wie sein Vater unter schreien zu einer Bestie wurde, mit dunkelroten Augen, langen Haaren auf dem ganzen Körper und auf dem Kopf und langen Krallen wie ein Wolf. Doch nach etwa 5 Minuten wurde sein Vater wieder normal, außer dass er noch immer rote Augen hatte und etwa 3 cm lange Nägel. Vater Allsen ging wieder ins Wohnzimmer. Tom hatte einen Plan. Er wollte seinen Vater retten. Er wollte seinen Vater 3 Stunden vom Labor fernhalten. Nach 2 ½  Stunden ging sein Vater wieder in den Keller (Labor), doch das wollte Tom verhindern. Er rannte in das Labor und sah seinen Vater der ihm genau in die Augen schaute. Seine roten Augen funkelten, doch Tom lies sich nicht verscheuchen und rannte vor den Kasten mit den Mitteln. Doch sein Vater war wie besessen und packte Tom am Kragen und warf ihn in ein Gestell voller Gläser die laut klirrend zu Boden fielen. Doch dann packte Tom die Wut und er rannte auf seinen Vater zu. Die beiden kämpften 25 Minuten lang und es gab einen Knall. Sein Vater war geheilt.

Einen Tag später viel Tom ein, dass es noch etwa 7 Flaschen von dem Mittel in dem Kasten hat. Was sollte er damit tun? Tom nahm sie und warf alle in die Toilette. Doch etwas hatte er nicht beachtet, was wird es mit den Tieren im Abwasserkanal machen.